Öffentliche Bestellung besonders sachkundiger Versteigerer.

 

 

Die Durchführung öffentlicher Versteigerungen (Legaldefinition in § 383 BGB), z.B. für die Pfandverkäufe gesetzlich vorgeschrieben, ist neben den für den Versteigerungsort bestellten Gerichtsvollziehern oder anderen zur Versteigerung befugten Beamten und den öffentlich bestellten und vereidigten Versteigerern vorbehalten. Der Sinn und Zweck dieser Regelung ist, für die Durchführung solcher Versteigerungen besonders sachkundige und vertrauenswürdige Versteigerer zur Verfügung zu haben. Solche Versteigerungen werden zwangsweise angeordnet bzw. durchgeführt. Der jeweilige Eigentümer des Versteigerungsgutes kann auf den Preis und das Mindestgebot keinen Einfluss nehmen, er muss sich deshalb darauf verlassen können, dass seine Eigentumsinteressen in besonders qualifizierter Weise wahrgenommen werden. Ferner kommt hinzu, dass bei öffentlichen Versteigerungen gutgläubig Eigentum an abhanden gekommenen Sachen erworben werden kann. Der Versteigerer wird darauf vereidigt, dass er seine Aufgaben gewissenhaft und unparteiisch erfüllt. Die erteilte Erlaubnis berechtigt zur Ausübung der Versteigerertätigkeit im ganzen Bundesgebiet.

    

 

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